{"id":5047,"date":"2013-07-26T13:14:28","date_gmt":"2013-07-26T01:14:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pia-roeder.de\/?p=5047"},"modified":"2014-08-05T03:48:27","modified_gmt":"2014-08-04T15:48:27","slug":"frankfurt-kiew-did-it-fast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pia-roeder.de\/de\/frankfurt-kiew-did-it-fast\/","title":{"rendered":"Frankfurt &#8211; Kiew &#8230; did it! (fast)"},"content":{"rendered":"<p>Okay okay, ich geb&#8217;s zu: So richtig bis nach Kiew bin ich nicht gekommen. Aber bis zum Flughafen Boryspil etwa 40 Minuten s\u00fcd\u00f6stlich der Ukrainischen Hauptstadt. Im beschaulichen <a title=\" Methoden zur Fernwehbew\u00e4ltigung Nummer 3882 war Jude in Odessa\" href=\"http:\/\/www.pia-roeder.de\/frankfurt-nach-kiew\/nummer-3882-war-jude-in-odessa.html\">Odessa<\/a> hat&#8217;s mir einfach zu gut gefallen, als dass ich mir danach eine Metropole wie Kiew \u201eantun\u201c wollte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das war&#8217;s also: gut 4.000 Kilometer quer durch den Osten\u00a0\u2013 vom Main ans Schwarze Meer. Viel gesehen, viel erlebt, viel Unfug getrieben. F\u00fcr alle, die es mir nachmachen wollen, gibt es an dieser Stelle\u00a0\u2013 <a title=\"Buenos Aires \u2013 Isla Margarita\u2026 did it!\" href=\"http:\/\/www.pia-roeder.de\/argentinien\/buenos-aires-isla-margarita-did-it.html\">wie \u00fcblich<\/a>\u00a0\u2013 die Reise im \u00dcberlick mit Verbindungen, Preisen und Ged\u00f6ns:<\/p>\n<h4>Frankfurt &#8211; Zagreb (12h)<\/h4>\n<p>Zug: DB\/\u00d6BB<br \/>\n80 EUR (Wenn man fr\u00fch genug bucht, etwa zwei Monate im Voraus)<br \/>\nDurch Slowenien zu fahren, hat mir besonders gefallen. Gerade bei D\u00e4mmerung und Regen. Schaut dort irgendwie so aus als w\u00fcrden hinter jedem Busch zerst\u00fcckelte M\u00e4dchenleichen liegen. Das denke ich mir nicht aus. Das hat wirklich jemand im Zug zu mir gesagt. Hab mich dann mal weggesetzt.<\/p>\n<h4>Zagreb &#8211; Belgrad (7h)<\/h4>\n<p>Zug: Hrvatske \u017eeljeznice<br \/>\n172 HRK (etwa 23 EUR)<br \/>\nM\u00fcllsightseeing entlang der Bahntrasse. Erstaunlich, wie viel Schmodder Menschen auf 400 km verteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Belgrad &#8211; Sofia (9h)<\/h4>\n<p>Bus:\u00a0Ni\u0161 Express<br \/>\n2830 RSD (etwa 24 EUR)<br \/>\nDer Bus f\u00e4hrt \u00fcber das St\u00e4dtchen Ni\u0161. Tags\u00fcber sicher h\u00fcbsch. Nachts um drei mit den ganzen vierschr\u00f6tigen Verbrechervisagen um einen herum eher gruslig. Zur Sicherheit alle Wertsachen am K\u00f6rper tragen (inkl. Organspendeausweis) und NICHT einschlafen.<\/p>\n<h4>Sofia &#8211; Bukarest &#8211; Bra\u015fov (14h)<\/h4>\n<p>Zug: Der an Gleis 1<br \/>\n59 RON (etwa 27 EUR)<br \/>\nOh Gott, es is so hei\u00df in diesem verdammten Zug!!! Praktisch, wenn man dann ein Abteil quasi f\u00fcr sich allein hat und sich \u00fcberfl\u00fcssgem Stoff entledigen kann. Quasi allein bedeutet: Ich habe zeitweilig das Abteil mit einem Singvogel geteilt. Eine Stunde hat es gedauert, den Piepmatz wieder aus dem Fenster zu buxieren bevor er an einem Herzinfarkt kl\u00e4glich eingeht.<\/p>\n<h4>Bra\u015fov &#8211; Bukarest &#8211; Chi\u0219in\u0103u (16h)<\/h4>\n<p>Zug: Alter Sowejetischer Gulag-Zug<br \/>\n157 RON (etwa 35 EUR)<br \/>\nWie in allen Z\u00fcgen, mit denen ich durch den Osten gefahren bin, stirbt man auch in diesem an akuter \u00dcberhitzung.\u00a0Auch hier von Vorteil, allein im Schlafwagen zu sein. Das machts zwar nicht k\u00fchler, da die Fenster fest verriegelt sind, aber keiner h\u00f6rt mein leises Wimmern. \u00dcbrigens: Am Hauptbahnhof in Bukarest gibt&#8217;s die verdammt nochmal besten Brezeln der ganze Welt! Knusprig d\u00fcnn mit Mohn. Dieser Duft aus der Backstube &#8230; mmhhhh. Vom Haupteingang in Richtung Gleise gleich auf der rechten Seite.<\/p>\n<h4>Chi\u0219in\u0103u &#8211; Odessa (6h)<\/h4>\n<p>Bus: Er war rosa und es roch nach Leberwurstbroten<br \/>\n133 MDL (etwa 8 EUR)<br \/>\nGep\u00e4ck muss man beim Ticketkaufangeben. Kostet dann entsprechend mehr. Vergisst man das, kann man auch einfach dem Fahrer 10 LEU zustecken. Sein Gemecker muss man dann in Kauf nehmen. Wenn das durch ist, kann man mit ein bisschen Gl\u00fcck und Muse ukrainisch-moldawische Liebesp\u00e4rchen bei ihrer herzzerrei\u00dfenden Abschiedszeremonie beobachten. Nachdem <em>er<\/em> dann das dritte Mal wieder aus dem Bus ausgestiegen und zu ihr gerannt ist, wurde es aber dann doch albern.<\/p>\n<h4>Odessa &#8211; Kiew (8h)<\/h4>\n<p>Bus: Autolux<br \/>\n220 UAH (etwa 20 Euro)<br \/>\nF\u00fcr alle, die nicht wie ich 40 Minuten nach der blauen T\u00fcr zum Ticketschalter suchen wollen, nur um endlich zu merken, dass sie die ganze Zeit davor standen: Autolux schreibt man auf Kyrillisch \u0410\u0432\u0442\u043e\u043b\u044e\u043a\u0441.<\/p>\n<h4>Kiew &#8211; Frankfurt (4 h inkl. Aufenthalt am \u00e4u\u00dferst h\u00fcbschen Flughafen in Riga)<\/h4>\n<p>Flug: AirBaltic<br \/>\n80 EUR (+ 50 Euro Gep\u00e4ckgeb\u00fchr, weil ich&#8217;s nat\u00fcrlich verbaselt hab, mein Gep\u00e4ck vorher online anzumelden. H\u00e4tte vermutlich so und so gekostet. Egal. Trotzdem g\u00fcnstig.)<\/p>\n<h4>Unbedingt mitnehmen<\/h4>\n<p>&#8211; Klopapier (as usual)<br \/>\n&#8211; Desinfektionst\u00fccher f\u00fcr all die unappetitlichen Bus- und Zugklos, mit denen ihr Bekanntschaft machen werdet<br \/>\n&#8211; Das Kyrillische Alphabet oder zumindest einen Basissprachf\u00fchrer Russisch, Ukrainisch und Bulgarisch. In Rum\u00e4nien kommt man mit Spanisch zwar nicht rum, aber zumindest ist man nicht komplett hilflos.<br \/>\n&#8211; Pfefferspray &#8230; man wei\u00df ja nie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Okay okay, ich geb&#8217;s zu: So richtig bis nach Kiew bin ich nicht gekommen. Aber bis zum Flughafen Boryspil etwa 40 Minuten s\u00fcd\u00f6stlich der Ukrainischen Hauptstadt. 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