{"id":359,"date":"2007-08-07T19:52:27","date_gmt":"2007-08-07T18:52:27","guid":{"rendered":"http:\/\/diegosch.wordpress.com\/?p=194"},"modified":"2007-08-07T19:52:27","modified_gmt":"2007-08-07T18:52:27","slug":"one-night-in-hh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pia-roeder.de\/de\/one-night-in-hh\/","title":{"rendered":"One night in HH"},"content":{"rendered":"<p><i> Zwei Tage war das G\u00f6schle krank. Nun bloggt sie wieder &#8211; gottseidank!<\/i>Anbei ein Ausflugstipp, wenn man sich an einem Wochenende bei strahlendstem Hochsommer-Sonnenschein in Hamburg aufh\u00e4lt:Man lade sich m\u00f6glichst viele nette Menschen in die Wohnung ein (oder man geselle sich zu m\u00f6glichst vielen netten Menschen dazu, die geschlossen in eine Wohnung gehn, sofern man keine eigene besitzt) Dort kocht man dann lecker Nudeln mit ultrafrischer Tomatenso\u00dfe und noch viel frischerem Basilikum. Dazu ein F\u00e4sschen Bier und der Abend kann beginnen.Die so geschaffene Grundlage nutzt man geht schnellen Schrittes auf die Reeperbahn. Dort nimmt man noch einige Astra zu sich und schaut sich auf dem Hans-Albers-Platz ein wenig &#8222;um&#8220;. Naja man schaut eher an. Und zwar die professionellen Damen, die mit Vorliebe scheinbar Nerdige M\u00e4nner in karierten Flanellhemden und Rucks\u00e4cken ansprechen. Ist klar, dass die sonst nicht viel anderes sehen au\u00dfer Mutti und die Handinnenfl\u00e4che. Brauchen sich die Ladies auch nicht wundern, wenn sie solch ein Exemplar dann mit in ihre &#8222;Arbeitsr\u00e4umlichkeiten&#8220; nehmen m\u00fcssen.Ja das macht man dann so 15 bis 20 Minuten (also das beobachten solcher &#8222;Anbandelversuche&#8220; mit Honorar) bis die eigene m\u00e4nnliche Begleitung v\u00f6llig begeistert und mit dem Kommentar &#8222;Das ist der friedlichste Ort der Welt&#8220; aus der Herbertstra\u00dfe kommt.Anschlie\u00dfens erz\u00e4hlt man noch der drallen Bardame im roten Lackkorsett ganz obligatorisch und klischeehaft wie schei\u00dfe das Leben ist und kippt sich theatralisch einen braunen Sambuca hinter die Binde. Und dann ab zu den Landungsbr\u00fccken.Mittlerweile ist es kurz vor 5 und man kann sich schleunigst zu Fu\u00df durch den alten Elbtunnel machen. Dr\u00fcben auf er anderen Seite sollte man (sofern man die geignete Ausstattung dazu hat) unbedingt auf das Pf\u00f6rtnerdach steigen und von oben runterpissen. Danach ab auf den Kai und den Hamburger Sonnenaufgang beobachten. Die ganze Zeit &#8222;Hmm jaaa man geil&#8220; und &#8222;Aaaach man Leben is halt doch irgendwo gut&#8220; denken und m\u00f6glichst viel gemeinsam in Erinnerungen schwelgen.Nach einer Stunde wieder ans andere Ufer und schnell zum Fischmarkt. Viel hei\u00dfen Backfisch in sich reinfressen, dazu m\u00f6glichst viel Kaffee trinken und f\u00fcr den Viitaminhaushalt eine T\u00fcte Trauben vertilgen.Anschlie\u00dfend auf die Busf\u00e4hre und in Richtung &#8222;\u00d6lverg\u00f6nne&#8220; schippern, sich in den weichen Sand des Elbstrand setzen und in der fr\u00fchmorgendlichen Sonne langsam einschlafen. P\u00fcnktlich um halb 10 wieder aufwachen und gem\u00fctlich zur\u00fcck nach Hause torkeln und nach M\u00f6glichkeit schlafen. Zu Hause. Im Bett. Egal wie gut das Wetter ist. Sonst wird man krank und kann zwei Tage nicht bloggen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage war das G\u00f6schle krank. Nun bloggt sie wieder &#8211; gottseidank!Anbei ein Ausflugstipp, wenn man sich an einem Wochenende bei strahlendstem Hochsommer-Sonnenschein in Hamburg aufh\u00e4lt:Man lade sich m\u00f6glichst viele nette Menschen in die Wohnung ein (oder man geselle sich zu m\u00f6glichst vielen netten Menschen dazu, die geschlossen in eine Wohnung gehn, sofern man keine eigene besitzt) Dort kocht man dann lecker Nudeln mit ultrafrischer Tomatenso\u00dfe und noch viel frischerem Basilikum. 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