{"id":2437,"date":"2010-04-13T00:13:04","date_gmt":"2010-04-12T12:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pia-roeder.de\/?p=2437"},"modified":"2014-08-05T03:46:59","modified_gmt":"2014-08-04T15:46:59","slug":"buenos-aires-isla-margarita-did-it","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pia-roeder.de\/de\/buenos-aires-isla-margarita-did-it\/","title":{"rendered":"Buenos Aires &#8211; Isla Margarita&#8230; did it!"},"content":{"rendered":"<p>So, geschafft ! Von Buenos Aires nach Venezuela auf Isla Margarita in zwei Wochen. Zugegeben, hab nicht ganz <a title=\"Traveltoute S\u00fcdamerika\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/33787195@N06\/4444664192\/\" target=\"_blank\">meine Route<\/a> eingehalten und einige Abk\u00fcrzungen genommen.<\/p>\n<p>Wer den Spa\u00df auch mal machen will: Als kleines Servicest\u00fcck hier meine Reise inklusive Busunternehmen Dauer und Preise (der Einfachheit halber in US$) aufgeschrieben:<\/p>\n<p><strong>Buenos Aires &#8211; Salta<\/strong> (20h)<br \/>\nFlecha Bus (70US$)<\/p>\n<p><strong>Salta &#8211; La Quaica<\/strong> (8h)<br \/>\nAndesmar (18US$)<\/p>\n<p><strong>Grenz\u00fcbergang nach Bolivien:<\/strong> Mit dem Taxi zur Passkontrolle nach La Quaica. Vilazon liegt gleich daneben. Dort etwa 2 km bis zur Bahnstation laufen.<\/p>\n<p><strong>Vilazon &#8211; Uyuni<\/strong> (9h)<br \/>\nTren Bolivia (22US$; gibts auch f\u00fcr 7US$, wenn man nicht erst morgens vor Abfahrt bucht).<\/p>\n<p><strong>Uyuni &#8211; La Paz<\/strong> (12h)<br \/>\nOmar (14US$)<\/p>\n<p><strong>La Paz &#8211; Puno<\/strong> (Per\u00fa) (6h)<br \/>\nName vergessen, aber fahren alle f\u00fcr 10US$<br \/>\nGeht ein Shuttle direkt bis nach Copacabana an die Grenze. Dort einfach 300 Meter zu Fu\u00df r\u00fcber. Im Idealfall wartet der Bus nach Puno schon dort.<\/p>\n<p><strong>Puno &#8211; Lima<\/strong> (22h wenn man nicht <a title=\"36 Stunden zwischen M\u00fcll und Sch\u00fcssen\" href=\"http:\/\/www.pia-roeder.de\/?p=2416\" target=\"_blank\">von streikenden Minenarbeitern aufgehalten wird<\/a>&#8230;)<br \/>\nCruz del Sur (72US$)<br \/>\nGibts auch billiger mit Tepsa. Man muss nur erst mal nach Arequipa kommen und dort dann weiterbuchen.<\/p>\n<p><strong>Lima &#8211; Tumbes<\/strong> (20h)<br \/>\nTepsa (32US$)<\/p>\n<p><strong>Grenz\u00fcbergang nach Ecuador:<\/strong> Keiner der Taxifahrer sieht vertrauensw\u00fcrdig aus aber irgendwie muss man die 12 km nach Aguas Verdes direkt an der Grenze kommen. Am besten nicht alleine r\u00fcber und nicht dumm anschw\u00e4tzen lassen. Der Ort ist ein einziger gro\u00dfer Schwarzmarkt, wuslig und un\u00fcbersichtlich. An der Passkontrolle nur abstempeln lassen. Kein Geld wechseln, kein Essen kaufen. Wieder rein ins Taxi und weiter. Und egal, was euer Taxifahrer sagt: Ihr m\u00fcsst keine 90 Dollar Steuern bezahlen. Aber 20 Dollar, damit er Euch wieder aus dem Taxi l\u00e4sst, sind okay.<\/p>\n<p><strong>Aguas Verdes &#8211; Quito<\/strong> (11h)<br \/>\nTransportes Occidentales (10US$)<\/p>\n<p><strong>Quito &#8211; Tulc\u00e1n<\/strong> (6h)<br \/>\nEiner der vielen kleinen, bunten Busse f\u00e4hrt f\u00fcr etwa 6 US$ bis ganz in den Norden.<\/p>\n<p><strong>Grenz\u00fcbergang nach Kolumbien:<\/strong> Mit dem Taxi bis nach Rumichaca (3,50US$), abstempeln, zu Fu\u00df r\u00fcber, abermals abstempeln. Ein Collectivo, eine Art Sammeltaxi, bringt einen f\u00fcr unter einen Dollar nach Ipiales.<\/p>\n<p><strong>Ipiales &#8211; Bogot\u00e1<\/strong> (22h)<br \/>\nBolivianos (Fronteras) (42US$)<\/p>\n<p><strong>Bogot\u00e1 &#8211; Cucut\u00e1<\/strong> (17h)<br \/>\nBerlinas del Fonce (34US$)<br \/>\nLandschaftlich sch\u00f6nste Strecke! Nicht schlafen sondern aus dem Fenster gucken und <em>OH!<\/em> und <em>AH<\/em>! machen!<\/p>\n<p><strong>Grenz\u00fcbergang nach Venezuela:<\/strong> Wenns geht, nicht nachts um drei und v\u00f6llig verpennt in Cucut\u00e1 ankommen und das erstbeste Taxi nach San Antonio de Tachira nehmen. In dem Kaff gibts nichts. Au\u00dfer drei Hunden am Busterminal. Will man als Frau nicht unbedingt bleiben. Das Zentrum ist nicht viel einladender und der Zoll, bestehen auf zwei noch verpennteren Venezuelanern in Boxershorts, macht auch erst um halb sieben auf.<\/p>\n<p>Und: Venezuelanische Geldautomaten m\u00f6gen ausl\u00e4ndische Kreditkarten nicht. Also entweder genug Geld in Kolumbien ziehen und in Venezuela wechseln oder, so wie ich, zwei Tage mit nichts in den Taschen darben und in Puerto La Cruz<strong> <\/strong>eine Bank finden, die einem Geld in bar gegen viel Stempelei und Unterschriften auszahlt (Mercantil, gleich hinter der Poliklinik).<\/p>\n<p><strong>San Antonio del Fonce &#8211; San Christobal <\/strong>(1h)<br \/>\nDen erstbesten Bus im Zentrum nehmen, egal welchen (1US$)<\/p>\n<p><strong>San Christobal &#8211; Puerto la Cruz<\/strong> (18h)<br \/>\nExpresos Marvina (18US$)<\/p>\n<p><strong>Perto la Cruz &#8211; Isla Margarita<\/strong> (4h)<br \/>\nConferry (5,50US$)<\/p>\n<blockquote><p><strong>Was man dabei haben sollte:<\/strong><br \/>\n&#8211; <strong>Klopapier<\/strong> Es gibt in keiner einzigen \u00f6ffentlichen Toilette in S\u00fcdamerika etwas zum Hintern abwischen. Und wenn, dann nur sparsam rationiert gegen Geld am Eingang.<br \/>\n&#8211; <strong>Nackenkissen<\/strong> Sp\u00e4testens nach der ersten Nacht ohne, wei\u00df man warum.<br \/>\n&#8211; An <strong>Aspirin<\/strong> a day, keeps the Thrombose away. Altes chinesisches Sprichwort.<br \/>\n<strong>&#8211; Gen\u00fcgend Wasser<\/strong><br \/>\n&#8211; <strong>Kekse\/Cracker und Obst<\/strong>. Gegen Hunger und Langeweile<br \/>\n&#8211; <strong>Lange Hosen, Pullover, geschlossene Schuhe, was zum Zudecken.<\/strong> Egal wie warm und stickig es drau\u00dfen ist, im Bus l\u00e4uft die Klimaanlage und es is b\u00f6s kalt. So kalt, dass Leute In Venezuela von vornherein Schal, M\u00fctze und Handschuhe dabei haben, wenn sie einen Reisebus betreten.<br \/>\n&#8211; <strong>mp3-Player<\/strong> Irgendwann ist die Grenze erreicht und man ertr\u00e4gt das ewige Latino-Salsa-Gedudel aus den Lautsprechern nicht mehr.<\/p>\n<p>Uhr, Reisef\u00fchrer und Handy werden \u00fcbersch\u00e4tzt. Brauch man nicht. Und man kommt so besser mit Leuten ins Gespr\u00e4ch, wenn man dauernd fragen muss, wo man denn hinf\u00e4hrt und was es da so Interessantes zu sehen gibt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ob ichs noch mal machen w\u00fcrde? Auf keinen Fall! Aber geh\u00f6rt zu den Dingen, die man mal gemacht haben muss. Genau so wie in einer Nussschale den Atlantik zu \u00fcberqueren. Das kommt dann als n\u00e4chstes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, geschafft ! Von Buenos Aires nach Venezuela auf Isla Margarita in zwei Wochen. Zugegeben, hab nicht ganz meine Route eingehalten und einige Abk\u00fcrzungen genommen. Wer den Spa\u00df auch mal machen will: Als kleines Servicest\u00fcck hier meine Reise inklusive Busunternehmen Dauer und Preise (der Einfachheit halber in US$) aufgeschrieben: Buenos Aires &#8211; Salta (20h) Flecha Bus (70US$) Salta &#8211; La Quaica (8h) Andesmar (18US$) Grenz\u00fcbergang nach Bolivien: Mit dem Taxi zur Passkontrolle nach La Quaica. 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