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„Chill the f*ck out!”

Sand wie Weizenmehl Type 405, Palmen, die waagrecht wachsen. Es gibt einen Ort auf der Zwergen-Insel Koh Lipe, an dem man das Gefühl hat, man sei der einzige Mensch hier. Der ist ganz hinten, über den Buckel und dann links.

Koh Lipe, Kilometer 5.900

Die Füße sacken in den Sand beim Sprung ins Badewannenwarme Wasser. Ein bulliger Mann, der aussieht wie ein Russe aber spricht wie ein Italiener, reicht mir meinen Rucksack vom Boot. Auf einmal 20 Kilo mehr, die Füße sacken tiefer.

Vor gerade mal zehn Minuten hat es noch rot gedämmert. Jetzt funkeln die Lichter der Strandbars. Es ist Sonkran, das Festival zum thailändischen Neujahr. Überall im Land liefern sich Leute Wasserschlachten mit Superblastern. Und hier? Vielleicht morgen. Oder gar nicht. Ganz sicher nicht heute Abend.

Der nächste Tag beginnt spät. Eine schlaflose Nacht in Georgetown, ein früher Bus nach Thailand und Seegang hinterlassen Spuren. Ich bin wirklich keine 20 mehr. Das gleißende Sonnenlicht auf lächerlich weißem Sand brennt Nachbilder auf die Netzhaut. Am Strand brutzeln komatöse Körper dem sicheren Hautkrebs entgegen. Es gibt Kokosnuss on the Rocks. Mein Leben ein Postkartenmotiv.

Benommen schlage ich mich in die Büsche hinter dem Daya Resort, ganz am Ende on Pattaya Beach. Ein Pfad führt mich vorbei an den Hütten der Inselbewohner, oder des Personals. Macht keinen Unterschied. Oben angekommen zeigt ein selbstgemaltes Schild den Weg über einen Schotterplatz zum „Best Sunset on Lipe“.

Ein paar Meter bergab über Steine und Wurzeln, und ich sacke in den Sand. Über mir baumelt ein Windspiel aus aufgefädelten Korallen. Ein Streuner legt sich längs an mein Bein. Vermutlich voller Läuse. Auch egal. Ich bin müde.

„Go to Koh Lipe and chillt he f*uck out“, hat der Inder, von dem ich den Namen vergessen habe, in Georgetown gesagt.

Okay. Check.


Info

 

Koh Lipe ist ein ruhiges Fleckchen Land ganz im Süden des Inselarchipels vor der Westküste Thailands. Ein teures Fleckchen, denn alles kostet doppelt so viel wie überall sonst. Paradoxerweise angeblich wegen der vielen asiatischen Touristen, die die Preise hochtreiben.

1,5 Stunden braucht das Schnellboot von Pak Bara. Einen Pier gibt es nicht. Das Boot legt 100 Meter vor dem Strand an einer schwimmenden Plattform an, ans Ufer kommt man mit dem Longtailboot – für 70 Baht. Der Rückweg kostet nur 50.

Von Lipe fährt Tigerline quer durch die Adaman See nach Hat Yao auf dem Festland. Das Boot, wohl Secondhand aus Griechenland, darf man sich nicht genauer anschauen. Das bisschen Rost … Es rumpelt und poltert und mitten auf See geht der Motor aus. Keine Panik, wird schon schief gehen. Mit ein bisschen Glück ist man drei Stunden später wieder auf dem Festland. Naja ok, vier Stunden. Vielleicht fünf.

An beschriebenen Strand kann man übrigens auch campen. für 500 Baht im gemieteten Zelt, für 300 im eigenen.


2 thoughts on “„Chill the f*ck out!”

  1. Mat

    Hi pia,
    schöner bericht, und gut das du konkrete angaben auch bei den preisen schreibst.
    Koh lipe hatte ich so im hinterkopf, aber das ist doch etwas übertrieben.
    Gabs dort nichts günstigeres?
    Wieviel hast du auf dem festland ca für ein einfaches bungalow bezahlt (zum vergleich) ?

    Grüße
    mat

    Reply
  2. Pia Post author

    Hi Mat.

    huch, der Kommentar ist mir durch die Lappen gegangen. Sorry für die späte Antwort!

    Ja, Lipe war echt teuer, aber war auch an dem Wochenende Wasserfest. Da steigen die Preise. Auf dem Festland hab ich so zwischen 250 und 350 Baht gezahlt.

    LG 🙂

    Reply

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