Wie das so ist mit dem Reisen, man erlebt so viel, trifft so viele Menschen, führt so viele Gespräche und hat zu wenig Zeit und Muse für anderes – das gilt fürs Postkartenschreiben wie fürs Bloggen. Drei Wochen Israel gingen viel zu schnell vorbei und sind nicht annähernd genug für…
Zum Abschied von Buenos Aires noch einen meiner Lieblingsorte: der Bücherflohmarkt am Parque Rivadavia. Nicht zuletzt, weil das gerade zwei Blocks von der Wohnung entfernt ist und man dort so wunderbar stöbern kann. Habe viele Stunden dort verbracht und mich durch verstaubte Bücher gewühlt.
Man soll gehen, wenns am schönsten ist… oder man die Schnauze voll hat. Bei mir ist es ein bisschen von beidem. Dpoch ich bin schon wieder zu lang hier und es kribbelt in den Füßen. Ich muss weiter. Und zum Abschied gibts ein Bild, das für mich typisch Mendoza ist….
So, gekellnert wär auch. Es wurde viel rumgeschrien, suspendiert und gekündigt. Mein 26-jähriger Chef “La cara”-Julio (ja ganz genau, wie “The face” aus dem A-Team) hat sechs Kellner in der Zeit rausgeschmissen. Ich war mit meinen vollen zwei Monaten so etwas wie eine Konstante in dem Laden. Mein Glück, dass…
Das ist offiziell die niederträchtigste Geschichte, die ich jemals gehört habe. Da ist dieser Mann. Verheiratet, Vater einer 6-jährigen Tochter. Er ist der Chauffeur eines der reichsten Männer Mendozas. Seinem Chef gehören so gut wie alle Gewürzgeschäfte in der Stadt und in gewissermaßen gehört ihm auch dessen Frau. Die hat…
Wenn man 40 Stunden die Woche damit verbringt, zwischen einer genau aufgeteilten Sektion von Tischen hin und her zu rennen, bildet man so etwas wie eine soziale Blase um sein Fleckchen “Workspace”. Menschen, die immer wiederkehren; zu denen man eine wie auch immer geartete Beziehung aufbaut. Diese fünf Charaktere sind…
Ja, es gibt Gefängnisse, die komfortablere Räume haben. Und doch ist es hier um so viel besser als im vorherigen Zimmer. Es ist wesentlich billiger. Ich wohne hier nur mit einer statt vorher mit 12 bis 15 Personen. WLAN hab ich dank der freundlichen Unterstützung eines unkomplizierten Mitarbeiters der “Truckmin…
Der Einfachste Weg wäre: Im März kurz rüber nach Chile, Visum erneuern, ab in den Norden Argentiniens und den “Rest” anschauen. Dann nach Buenos Aires und gemütlich noch zwei, drei Wochen im gemachten Nest bei der Verwandtschaft gammeln. Das letzte Geld im Congo in Rum Sour investieren und Alejandro, dem…
Unfassbar wie viele dicke Bäuche hier durch die Straßen kugeln. Und alle sind sie jünger als ich! Ich weiß nicht wie andere meiner Landesgenossen das sehen, aber wäre ich jetzt schwanger, würde ich gepflegt Amoklaufen. Einfach nur, weil ich nicht wüsste, was ich als erstes machen soll: heulen, stricken lernen,…
Ich jammer ja schon gern. Also wenn das Pialein ein Wehwehchen hat, physisch oder mental, wird sie zum Mann und erzählt möglichst jedem davon. Und das möglichst oft. Alle Facebook-Freunde wissen jetzt zum Beispiel schon seit einer Woche, dass ich mich bös auf die Fresse gelegt hab hingefallen bin. Und…