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Ein kleines Stück Jogja

Über den ehemaligen Sitz des Sultans im Süden Javas ließen sich ganze Romane schreiben – über Tradition, Kunst und Patriotismus. Ich war nur drei Tage dort und maße mir nicht an, Bescheid zu wissen. Ich habe einfach die Augen offen gehalten.

Yogyakarta/Java, Kilometer 860

Ich mag keine Städte. Zu laut, zu dreckig, zu viele Menschen. Zu behaupten, Yogyakarta sei anders, wäre gelogen. Die Motorroller knattern und stinken, jeder will irgendwie Geld machen. Südostasien halt. Aber es gibt da die feinen Unterschiede. Die Stadt hat Tradition und tief verwurzelten Stolz.

Ein paar Einblicke, die man nicht verpassen sollte:

  • Schaut Euch das traditionelle Schatten-Puppentheater im Kraton (Palast) des Sultans an und erleebt die Geschichte Javas und den Befreiungskrieg. In der Kooperative gleich hinter dem Hauptgebäude erklären Euch die Puppenmacher die Symbolik der Charaktere.
  • Stürzt Euch ins Getümmel auf Malioboro Street und holt Euch einen gratis LSD-Trip in den vielen quietschbunten Batik-Shops und Galerien. In Jogja ist Batik Tradition, keine Mode-Erscheinung der 80er.
  • Esst Gudeg. Ich hätte mich zwar aus Gründen, die ich nicht näher erläutern möchte, in den letzten Tagen eher an Cola und Cracker halten sollen, aber ich bin einfach zu neugierig. Schmeckt lecker, rächt sich aber.
  • Habt viel Westler-Mitleid mit den armen eingepferchten Viechern auf dem Vogelmarkt im Süden der Stadt. Kauft bitte keinen süßen Hundewelpen. Den durch Südostasien zu schleppen, macht echt keinen Sinn. Ich hab lange angewägt …

Genießt die Atmosphäre. Und wenn ihr ein bisschen Ruhe vom Geknatter braucht: In den engen Gassen im Palast hört man davon nichts.


Rumkommen

Jalan jalan! Spazieren gehen. Sehr wichtiger Ausdruck, wenn Ihr Eure Ruhe haben wollt. Jogja ist übersichtlich und alles Spannende erreicht man innerhalb von 45 Minuten. Wer fußlahm ist darf auch gerne die Rikscha nehmen. Aber bitte: wählt einen jungen, fetten Fahrer. Keinen sehnigen Alten. Der Anblick von Touris, die von Rentnern rumgekarrt werden, tut mir in der Seele weh.


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