Säntis rauf, Säntis runter

Oktober bis März ist hier am See die ganze Zeit etwa SO. Weil das doof ist, muss man irgendwohin, wo es nicht so ist: also nach oben. Und weil oben nicht weit weg ist, sollte man da auch möglichst in jeder freien Minute hin. So geschehen gestern.

Die 50 PS meines kleinen Rennsemmels haben uns treu aber mit argem Getriebegekeuche auf 1350 Meter Höhe bis zur Schwägalp gebracht. Die restlichen 1150 Höhenmeter haben wir uns selbst keuchend hoch gebracht. Etwas mühsam und schwitzig aber: hochmotiviert! So bin ich das letzte Mal vor knapp zwei Jahren gekraxelt – am den Fitz Roy in Patagonien, zusammen mit drei verrückten Schweizern, die wie die Bergziegen über Felsen klettern können.

Ursprünglicher Plan gestern war ja: Säntis zu Fuß rauf und Säntis zu Fuß auch wieder runter. Leider bin ich ein ziemlicher Feigling und dachte einmal mehr über meine nichtvorhandene Berufsunfähigkeitsversicherung nach und naja… sind dann mit der Seilbahn wieder zur Talstation. Aber hey: Die Berge haben’s geschafft. Ich muss irgendwo bleiben, wo’s Gipfel hat. Die machen nämlich einen Mordsspaß!

Kleiner Nachtrag: Der Säntis von der anderen Seite des Bodensees aus. Also nur mal, um eine Idee zu haben, wie SAU HOCH DAS IST. sry caps.

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