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Pfändern

Feiertage sind übrigens auch toll. An Happy Kadaver Christi irgendwas zogs uns gen Österreich auf den Bregenzer Hausberg Pfänder. Oben dann zuckersüße Salemer Erdbeeren mit Schlagsahne und eine Bomben Aussicht auf das Rheindelta am östlichen Bodensee. Und wie es immer ist, wenns schon toll ist: es wird meistens noch besser! Am Abend gings dann nach zwei sehr verdienten Schnitzeln auf das New Orleans Festival in der Bregenzer Altstadt. Special Guest: Blues Saxophonist „Mr. Clean Head“ Gary Brown aus der Südstaatenstadt am Mississippi. If u want to see some pictures gimme a yeah!

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Absteigen auf dem Romedihof

Ich war allein dieses Jahr in rund zehn verschiedenen Hostels. Fast alle waren spottbillig, gemütlich und gar nicht so versifft, wie man das bei dem Preis vermuten mag. 40 Peso hab ich im Schnitt für eine Schlafgelegenheit in Argentinien pro Nacht hingelegt. Das sind etwa acht Euro und somit nichts. Eine schöne Art, als Backpacker unter zu kommen.

In Europa sind solche Hostels leider selten. Für die DJHs in Deutschland braucht man meines Wissens immer noch einen Jugendherbergsausweis, Pensionen sind oft zu teuer. Einfach so günstig absteigen, geht hier nicht. In Österreich schon.

Dieses Wochenende war ich in Tirol. Genauer in Imst am Inn im Gurgltal. Ja, genau da wo sich Fuchs und Hase nicht mal mehr gute Nacht sagen, weil sie zu arg damit beschäftigt sind, sich auch nachts darüber zu beklagen, dass sie am Arsch der Welt wohnen. Aber es ist ein schöner Arsch mit einem noch viel schöneren Backpacker-Hostel: Dem Romedihof.

Ein alter Bauernhof aus dem 15. Jahrhundert, den drei Studenten aus dem Ort die letzten beiden Jahre sebst renoviert haben: Echter Stuck an den Decke; blitzsaubere, moderne Bäder; Eiche rustikal in den Schlafzimmern, wie sich das für Mitteleuropa gehört und der obligatorische Kachelofen im „Wohnzimmer“.

Die Preise sind mit 15 Euro pro Person im achter Zimmer natürlich höher als in Südamerika, aber dafür hab ich dort auch nicht annähernd so gut und warm geschlafen wie letzte Nacht. Seit Juni erst hat das Hostel für Gäste geöffnet. Noch stecken die Studenten mehr Geld rein als schlussendlich rauskommt, erzählt Michael, einer von den Dreien. Der studiert Fotografie in Linz und hat sicher auch die feinen Fotos auf der Website gemacht hat.

Und warum sollte man überhaupt nach Imst fahren? Zum Raften! Bei Lemming-Tours kann man verschiedene Touren auf dem Inn buchen und sich von Ted, einem sehr unterhaltsamen Chilenen, durch die Wellen prügeln lassen. Riesen Spaß! Echt jetzt.

Also hin und mithelfen, dass sich in Europa auch endlich mal g’scheite Backpacker-Hostels dauerhaft ansiedeln.

Wien ist tot

Deutsche Journalisten und Autoren neigen dazu, sich vermeindlicher Klischees zu bedienen und in Vorurteilen zu baden, wenn sie etwas über Wien schreiben. Morbid und melancholisch seien die Menschen, der Tod umwabere die ganze Stadt und so wirklich gute Laune habe da auch niemand. Das kann man jetzt glauben oder nicht. Besser ist es, selbst in die österreichische Hauptstadt zu fahren und sich das mal anzuschauen.

Kurz: Ich sehe alle meinen angelesenen Vorurteile bestätigt. Überall in Wien begegnet man symbolisierer Traurigkeit. Auf zynische Art und Weise weist jede Ecke irgendwie darauf hin, dass alles ja so vergänglich ist und man solle ich bloß keine Hoffnung auf Besserung machen.Das fängt schon in der U-Bahn an. Läuft man durch die Gänge (einer Haltestelle, von der ich den Namen vergessen habe) vorbei an Junkies, die sich gegenseitig lautstark als Arschloch bezeichnen, kommt man auch an einer Art Spiegelkabinett der miesen Laune vorbei. Auf jedem dieser Spiegel lässt sich ein digitaler Countdown ablesen zu allen erdenklichen Misepeter-Themen: „Zeitraum bis zur Wiederbewohnbarkeit Tschernobyls: 140597“ und „Kinder die täglich an Aids sterben: 1576 (genaue Zahl ist mir entfallen)“ stehen gleich neben „Verzehrte Schnitzel in Wien seit 1. Jänner: 3849613“ (Zahl steigt sekündlich) und „Verliebte in Wien heute: 296419“ (Zahl fällt sekündlich). Das ist so traurig.

Und es wird noch schlimmer. In der U-Bahn selbst hängen Stadtzeitschriften mit Ausgehtipps. Die auffälligste Annonce ist die einer Ausstellung, in der es um den Tod geht, illustriert mit ein paar leichenblassen Füßen mit Totenzettel am linken Zeh.Junge Menschen auf dem Sitz gegenüber fallen am späten Nachmittag einfach so in ihre Taschen und rühren sich nicht mehr. Könnte tot sein… eventuell. Würde keinen wundern. Schließlich ist man ja in Wien.Laut meinem mal mehr aber dann doch eher weniger kompetenten Reiseführer ist Wien die Wiege des Jugendstils und hat selbstverständlich ein von Hundertwasser gestaltetes Gebäude. Wie auch Darmstadt. Hier gibt es ja die wunderbare Waldspirale am Röhnring. Schön bunt, überall Gute-Laune-Pflanzen, Restaurant im Erdgeschoss.In Wien hat Hundertwasser die Müllverbrennungsanlage verschönert – mit Kringeln und goldenen Kugeln. Ich glaube man muss hier nicht extra auf die Symbolträchtigkeit hinweisen.

Aber man darf der Stadt nicht Unrecht tun. Gibt auch schöne Fleckchen. Wie die „Opera-Toilet“ in der U-Bahn. Unterhalb der Staatsoper kann man sich zu Walzer und umgeben von einer authentischen Opernball-Fototapete erleichtern. Pinkeln in 3/4-Takt. Wenn das mal keine gute Laune macht.