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Buenos Aires – Isla Margarita… did it!

So, geschafft ! Von Buenos Aires nach Venezuela auf Isla Margarita in zwei Wochen. Zugegeben, hab nicht ganz meine Route eingehalten und einige Abkürzungen genommen.

Wer den Spaß auch mal machen will: Als kleines Servicestück hier meine Reise inklusive Busunternehmen Dauer und Preise (der Einfachheit halber in US$) aufgeschrieben:

Buenos Aires – Salta (20h)
Flecha Bus (70US$)

Salta – La Quaica (8h)
Andesmar (18US$)

Grenzübergang nach Bolivien: Mit dem Taxi zur Passkontrolle nach La Quaica. Vilazon liegt gleich daneben. Dort etwa 2 km bis zur Bahnstation laufen.

Vilazon – Uyuni (9h)
Tren Bolivia (22US$; gibts auch für 7US$, wenn man nicht erst morgens vor Abfahrt bucht).

Uyuni – La Paz (12h)
Omar (14US$)

La Paz – Puno (Perú) (6h)
Name vergessen, aber fahren alle für 10US$
Geht ein Shuttle direkt bis nach Copacabana an die Grenze. Dort einfach 300 Meter zu Fuß rüber. Im Idealfall wartet der Bus nach Puno schon dort.

Puno – Lima (22h wenn man nicht von streikenden Minenarbeitern aufgehalten wird…)
Cruz del Sur (72US$)
Gibts auch billiger mit Tepsa. Man muss nur erst mal nach Arequipa kommen und dort dann weiterbuchen.

Lima – Tumbes (20h)
Tepsa (32US$)

Grenzübergang nach Ecuador: Keiner der Taxifahrer sieht vertrauenswürdig aus aber irgendwie muss man die 12 km nach Aguas Verdes direkt an der Grenze kommen. Am besten nicht alleine rüber und nicht dumm anschwätzen lassen. Der Ort ist ein einziger großer Schwarzmarkt, wuslig und unübersichtlich. An der Passkontrolle nur abstempeln lassen. Kein Geld wechseln, kein Essen kaufen. Wieder rein ins Taxi und weiter. Und egal, was euer Taxifahrer sagt: Ihr müsst keine 90 Dollar Steuern bezahlen. Aber 20 Dollar, damit er Euch wieder aus dem Taxi lässt, sind okay.

Aguas Verdes – Quito (11h)
Transportes Occidentales (10US$)

Quito – Tulcán (6h)
Einer der vielen kleinen, bunten Busse fährt für etwa 6 US$ bis ganz in den Norden.

Grenzübergang nach Kolumbien: Mit dem Taxi bis nach Rumichaca (3,50US$), abstempeln, zu Fuß rüber, abermals abstempeln. Ein Collectivo, eine Art Sammeltaxi, bringt einen für unter einen Dollar nach Ipiales.

Ipiales – Bogotá (22h)
Bolivianos (Fronteras) (42US$)

Bogotá – Cucutá (17h)
Berlinas del Fonce (34US$)
Landschaftlich schönste Strecke! Nicht schlafen sondern aus dem Fenster gucken und OH! und AH! machen!

Grenzübergang nach Venezuela: Wenns geht, nicht nachts um drei und völlig verpennt in Cucutá ankommen und das erstbeste Taxi nach San Antonio de Tachira nehmen. In dem Kaff gibts nichts. Außer drei Hunden am Busterminal. Will man als Frau nicht unbedingt bleiben. Das Zentrum ist nicht viel einladender und der Zoll, bestehen auf zwei noch verpennteren Venezuelanern in Boxershorts, macht auch erst um halb sieben auf.

Und: Venezuelanische Geldautomaten mögen ausländische Kreditkarten nicht. Also entweder genug Geld in Kolumbien ziehen und in Venezuela wechseln oder, so wie ich, zwei Tage mit nichts in den Taschen darben und in Puerto La Cruz eine Bank finden, die einem Geld in bar gegen viel Stempelei und Unterschriften auszahlt (Mercantil, gleich hinter der Poliklinik).

San Antonio del Fonce – San Christobal (1h)
Den erstbesten Bus im Zentrum nehmen, egal welchen (1US$)

San Christobal – Puerto la Cruz (18h)
Expresos Marvina (18US$)

Perto la Cruz – Isla Margarita (4h)
Conferry (5,50US$)

Was man dabei haben sollte:
Klopapier Es gibt in keiner einzigen öffentlichen Toilette in Südamerika etwas zum Hintern abwischen. Und wenn, dann nur sparsam rationiert gegen Geld am Eingang.
Nackenkissen Spätestens nach der ersten Nacht ohne, weiß man warum.
– An Aspirin a day, keeps the Thrombose away. Altes chinesisches Sprichwort.
– Genügend Wasser
Kekse/Cracker und Obst. Gegen Hunger und Langeweile
Lange Hosen, Pullover, geschlossene Schuhe, was zum Zudecken. Egal wie warm und stickig es draußen ist, im Bus läuft die Klimaanlage und es is bös kalt. So kalt, dass Leute In Venezuela von vornherein Schal, Mütze und Handschuhe dabei haben, wenn sie einen Reisebus betreten.
mp3-Player Irgendwann ist die Grenze erreicht und man erträgt das ewige Latino-Salsa-Gedudel aus den Lautsprechern nicht mehr.

Uhr, Reiseführer und Handy werden überschätzt. Brauch man nicht. Und man kommt so besser mit Leuten ins Gespräch, wenn man dauernd fragen muss, wo man denn hinfährt und was es da so Interessantes zu sehen gibt.

Ob ichs noch mal machen würde? Auf keinen Fall! Aber gehört zu den Dingen, die man mal gemacht haben muss. Genau so wie in einer Nussschale den Atlantik zu überqueren. Das kommt dann als nächstes.

Tod und Verderben in Ecuador

Ich hab Ecuador überlebt! Dieses kleine, rückständige Land ohne Infrastruktur. Wo Strassen nur schlammige Trampelpfade sind, gerade so breit, dass eine Eselskutsche (das Hauptverkehrsmittel hier) Platz hat.

Trotzdem gibt es Busse, sie sich auf lange Strecken über die Matschwege wagen. Das ist gefährlich. Bei monsunartigen Regenstürmen, wie es sie hier fast im Stundentakt gibt, werden die Busse nämlich wie Spielzeuge über Klippen in tausende Kilometer tiefe Schluchten geschleudert und zerschellen am blanken Fels. Leitplanken gibt es keine. Jeden Tag sterben so hunderte Menschen! Ecuador kann bald einpacken.

Und wenn die Leute hier nicht so ums Leben kommen, dann sterben Sie einen qualvollen Unfalltod bei riskanten Fahrmanövern: Überholen auf gerader Strecke ohne Gegenverkehr zum Beispiel. Das müssen die Busse hier nämlich, weil sie keine Bremsen haben. Um die Geschwindigkeit zu drosseln, helfen alle Fahrgäste mit und halten wie bei alten Galeeren riesige Ruder aus den Fenstern, mit denen Sie durch den zähen Schlamm pflügen bis der Bus endlich steht. Der Bremsweg ist entsprechend lang und wenn man Pech hat, stürzt man dabei bereits erwähnte Klippen hinunter.  Dass die Busfaher natürlich dauernd besoffen sind, muss ich nicht extra noch erwähnen.

Ausserem  rauben sie dann, selbst schwer verletzt, die toten Passagiere in den Schluchten aus und verschachern deren Organe an die Russenmafia. Von dem Geld kaufen sie Kokain, das sie dann wieder teuer auf dem Schwarzmarkt verschachern, um das Schutzgeld für ihe Familien an die Guerrilla in Südkolumbien zu bezahlen.

Oben im Bild das Instrument des Todes: Ein Bus in Ecuador. Und hier die nicht vorhandene Leitplanke
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Schönen Gruss an daheim: Man kann sich auch gut selbst verrückt machen.