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17:21 Uhr am See

Säntis rauf, Säntis runter

Oktober bis März ist hier am See die ganze Zeit etwa SO. Weil das doof ist, muss man irgendwohin, wo es nicht so ist: also nach oben. Und weil oben nicht weit weg ist, sollte man da auch möglichst in jeder freien Minute hin. So geschehen gestern.

Autos, Autos, Autos

„Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln; ein Auto braucht Liebe.“

Ein Zitat von der deutschen Ralley-Legende Walter Röhrl (oben im Bild). Toller Mann. Einer vom gleichen Kaliber meint auch einem nachts um 2 per SMS sagen zu müssen, dass er an einen denkt…. und nicht nur, weil man kochen kann. Nicht lachen. Alles schon erlebt. In Friedrichshafen wimmelt es nur so von solchen Vögeln. Eine einzige große TU Darmstadt vollgestopft mit motorgeilen Ingenieuren, deren Augen flackern, sobald sie das Röhren eines 12-Zylinders hören. Ein Eldorado für solche PS-Fetischisten ist die Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen.

Ich war gestern da und nein… ich kanns auch nicht nur im Ansatz schlecht reden. Mir hats sehr gefallen! So viele Oldtimer unter einem Dach, Flugshow mit den Flying Bulls und komischerweise nicht absaufende Amphibienfahrzeuge im Teich vor den Messehallen. So viel Chrom, so viel Farben, so viel Diesel in der Luft! Und dazu das ohrenbetäubende Kreischen der alten Rennmaschinen! Hach. Fein. Und ich wwwwwiiiiiilll so einen kleinen, gelben Cinquecento, verdammt! Oder so einen alten VW-Bus! Standen sogar eins, zwei zum Verkauf. Aber teuer. Aber was red ich, hab mir nach sieben Stunden Messe mit schmerzenden Füßen und müdem Kopp eine Ford-Fiesta-Anstecknadel in rot (ja, die schaut genau so aus wie mein Fiesta, nur eben klitzeklitzeklein!) für acht fuckin‘ Euro andrehen lassen und freu mich auch noch drüber! Naja. Aber hey: Bilder!

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Pfändern

Feiertage sind übrigens auch toll. An Happy Kadaver Christi irgendwas zogs uns gen Österreich auf den Bregenzer Hausberg Pfänder. Oben dann zuckersüße Salemer Erdbeeren mit Schlagsahne und eine Bomben Aussicht auf das Rheindelta am östlichen Bodensee. Und wie es immer ist, wenns schon toll ist: es wird meistens noch besser! Am Abend gings dann nach zwei sehr verdienten Schnitzeln auf das New Orleans Festival in der Bregenzer Altstadt. Special Guest: Blues Saxophonist „Mr. Clean Head“ Gary Brown aus der Südstaatenstadt am Mississippi. If u want to see some pictures gimme a yeah!

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Sommerfrischeln in Lindau

Wie schön, dass es Wochenenden gibt! Und noch schöner, wenn dann die Sonne scheint! Und am aller schönsten, dass ich wieder eine Kamera besitze! Hab zur Feier des Ganzen vergangenen Sonntag mal so getan, als sei ich Touri hier am See. Ziel: Lindau wie es altbackener nicht sein könnte. Aber auf ne gute Art! Wüsste ich, wie es 1962 war, würde ich sagen, dass es genau so war, wie Lindau heute. Wie auch immer. Erst ging es zur Picasso-Ausstellung und dann auf eine O-Saft-Schorle ins 37° an der Uferpromede. Blümchensonnenschirme ahoi.

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Snowboarden, die Zweite

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Kurven fahren (mit Abstrichen): check
neues, superteures, heißgeliebtes Snowboard des Lehrer verkratzt und überraschenderweise keine dafür gefangen: check
Brustbein, Steiß und Knie verbellert: check
ohne Probleme Lift fahren: sowas von überhaupt kein check
trotzdem Blut geleckt: check

I see old people

Überall! Bis letzte Woche, dachte ich auch, dass in meinem Haus nur alte Menschen wohnen. Bis ich einmal nach der Arbeit nach Hause kam und beinahe in einen Schrank rannte, der mitten im Treppenhaus stand. Die beiden Jungs, die den aus dem Keller hochheivten, verschwanden auch gleich danach in einem Lieferwagen und brausten davon. Altersdurchschnitt im Haus gleich wieder ums Doppelte gestiegen.

Aber nicht nur im Mietshaus ist das so. Alte Leute sieht man überall am See. Völlig egal, ob man mit dem Fahrrad unterwegs ist, im Zug fährt oder einfach nur in den Supermarkt geht. Kaum einer unter 60. Wobei 60 ja nicht alt ist. Kannst dich also wieder beruhigen, Mama. Bin trotzdem der Ansicht, dass die Gegend hier der Grund ist, warum man in Deutschland mit Schrecken vom demographischen Wandel spricht. Das hier ist ne real life-Studie dazu!

Aber man darf dem Bodenseekreis nicht unrecht tun. Es gibt sie, die Jungen. Sie bewegen sich nur anders fort als Alte. Währned rüstige Rentner radeln, fahren die jungen Auto. Das findet man raus, wenn man vom Baumarkt in Überlingen nach Hause trampt und nur u-30er an sich vorbeiziehen sieht. Kaum ein Silberrücken mit Klorolle auf der Hutablage. Manche Autos sind sogar tiefergelegt. Also nicht, dass man da mitfahren will.

Aber schön zu wissen, dass ich jetzt lediglich die Jüngste im Haus bin und nicht im ganzen Landkreis. Operation „youth search“ geht in die dritte Woche.

Leben im Postkartenmotiv

Da wären wir also in Unter/Über/Ober/Uld/wasweißich-ingen. Schön ist’s am Bodensee. Und so ruhig.

hört ihr?

nichts.

Die erste eigene Wohnung ist bezogen und entspricht exakt meinen Vorstellung. Sogar die viel zu lange verstauten Schnappschüsse, die während der wohl besten Zeit meines bisherigen Lebens im Jahr 2007 aufgenommen wurden, hängen bereits gut sichtbar vor meiner Nase, während ich dies hier schreibe.

Ich bin angekommen. Entsprechen begrüßt hat man mich auch schon. Hier gehören nämlich Vorurteile zur Regionalkultur und werden mit herzlichem Lächeln geäußert: „Hanoi, Frauen können nicht rückwärts fahren, gell“, sprach der Nachbar von gegenüber aus bärtigem Gesicht, als ich versucht habe, einen Drei-Tonnen-Möbeltransporter, den ich nicht mal 24 Stunden unter dem Hintern hatte, aus einer vollgeparkten Einfahrt zu manövrieren. Hat wirklich nicht so gut funktioniert, aber man muss ja nicht gleich… Aber ich will mal nicht nachtragend sein. Dafür ist es hier zu gemütlich.

Heute hat mich bereits meine erste kleine Radtour am Bodensee entlanggeführt. Das Wasser ist so klar, das man die Fischlein darin freudig tanzen sehen kann. Segelboote wiegen sich sanft im Wind. Mein Weg säumen üppige Apfelwiesen. Die  Spätsommersonne wärmt die roten Bäckchen der Früchte. Oberhalb liegt eine barrocke Wallfahrtskirche und blickt erhaben zu den Ausläufern der Schweizer Alpen, die ganz in der Fene auf der anderen Seite des Sees unter schweren Gewitterwolken verbleuen. Ich begegne Menschen, Urlaubern, Sommerfrischlern – zu Fuß oder wie ich auf dem Rad. Alle haben Ferien, kramen in ihren Rucksäcken und blinzeln durch ihre Sonnebrillen in den Süddeutschen Himmel während sie genüsslich in ihr Leberwurstbrot beißen. Und über all dem dreht lautlos ein Zeppelin seine Runden.

Hach.

Bild: thomesy auf flickr