21,1 km – did it!

Nie im Leben wäre ich früher an einem Samstagnachmittag bei Dauerregen und elf Grad vor die Tür gegangen. Nicht, wenn im Fernsehen Pharao-Dokus kommen. Und schon gar nicht, um einen Halbmarathon zu laufen. Wie sich die Zeiten ändern. Seitdem ich am geografischen wie auch emotionalen Arsch der Welt wohne, braucht’s Endorphine. Habe einiges ausprobiert, das den Ausstoß von Glückshormonen begünstigt. Sport hat sich da als das Praktikabelste erwiesen – der läuft einem wenigstens nicht davon (Wortspiel anyone?!).

irgendwann…

… wenn ich eine größere Wohnung habe und mehr Geld verdiene, dann:

RIAZZOLI

Natürlich sind die Dielen dann nicht weiß lackiert, sondern Nußbaum geölt. Und diese seltsame blaue Kugelvase steht auch nicht rum. Aber ansonsten: Wohntraum!

Gefunden: riazzoli.blogspot.com

What is success?

He has achieved success who has lived well, laughed often, and loved much;
Who has enjoyed the trust of pure women, the respect of intelligent men and the love of little children;
Who has filled his niche and accomplished his task;
Who has never lacked appreciation of Earth’s beauty or failed to express it;
Who has left the world better than he found it, Whether an improved poppy, a perfect poem, or a rescued soul;
Who has always looked for the best in others and given them the best he had;
Whose life was an inspiration;
Whose memory a benediction.

Bessie Anderson Stanley, 1904

17:21 Uhr am See

Säntis rauf, Säntis runter

Oktober bis März ist hier am See die ganze Zeit etwa SO. Weil das doof ist, muss man irgendwohin, wo es nicht so ist: also nach oben. Und weil oben nicht weit weg ist, sollte man da auch möglichst in jeder freien Minute hin. So geschehen gestern.

mmhhh…. Kürbisrisotto

So. Schluss. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder ich aale mich weiter in nicht enden wollendem Liebeskummer, vergraule mit meinem unappetitlichen Selbstmitleid meine liebsten Freunde und ende unweigerlich SO. Oder aber ich (Achtung Wortspiel) wärme andere alte Leidenschaften auf und koche endlich wieder!

Vorfreude!

Schon eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Peperonis am Strauch. Jetzt müssen die nur noch rot werden und dann gibt’s Zunder!

Autos, Autos, Autos

„Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln; ein Auto braucht Liebe.“

Ein Zitat von der deutschen Ralley-Legende Walter Röhrl (oben im Bild). Toller Mann. Einer vom gleichen Kaliber meint auch einem nachts um 2 per SMS sagen zu müssen, dass er an einen denkt…. und nicht nur, weil man kochen kann. Nicht lachen. Alles schon erlebt. In Friedrichshafen wimmelt es nur so von solchen Vögeln. Eine einzige große TU Darmstadt vollgestopft mit motorgeilen Ingenieuren, deren Augen flackern, sobald sie das Röhren eines 12-Zylinders hören. Ein Eldorado für solche PS-Fetischisten ist die Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen.

Ich war gestern da und nein… ich kanns auch nicht nur im Ansatz schlecht reden. Mir hats sehr gefallen! So viele Oldtimer unter einem Dach, Flugshow mit den Flying Bulls und komischerweise nicht absaufende Amphibienfahrzeuge im Teich vor den Messehallen. So viel Chrom, so viel Farben, so viel Diesel in der Luft! Und dazu das ohrenbetäubende Kreischen der alten Rennmaschinen! Hach. Fein. Und ich wwwwwiiiiiilll so einen kleinen, gelben Cinquecento, verdammt! Oder so einen alten VW-Bus! Standen sogar eins, zwei zum Verkauf. Aber teuer. Aber was red ich, hab mir nach sieben Stunden Messe mit schmerzenden Füßen und müdem Kopp eine Ford-Fiesta-Anstecknadel in rot (ja, die schaut genau so aus wie mein Fiesta, nur eben klitzeklitzeklein!) für acht fuckin‘ Euro andrehen lassen und freu mich auch noch drüber! Naja. Aber hey: Bilder!

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Pfändern

Feiertage sind übrigens auch toll. An Happy Kadaver Christi irgendwas zogs uns gen Österreich auf den Bregenzer Hausberg Pfänder. Oben dann zuckersüße Salemer Erdbeeren mit Schlagsahne und eine Bomben Aussicht auf das Rheindelta am östlichen Bodensee. Und wie es immer ist, wenns schon toll ist: es wird meistens noch besser! Am Abend gings dann nach zwei sehr verdienten Schnitzeln auf das New Orleans Festival in der Bregenzer Altstadt. Special Guest: Blues Saxophonist „Mr. Clean Head“ Gary Brown aus der Südstaatenstadt am Mississippi. If u want to see some pictures gimme a yeah!

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Sommerfrischeln in Lindau

Wie schön, dass es Wochenenden gibt! Und noch schöner, wenn dann die Sonne scheint! Und am aller schönsten, dass ich wieder eine Kamera besitze! Hab zur Feier des Ganzen vergangenen Sonntag mal so getan, als sei ich Touri hier am See. Ziel: Lindau wie es altbackener nicht sein könnte. Aber auf ne gute Art! Wüsste ich, wie es 1962 war, würde ich sagen, dass es genau so war, wie Lindau heute. Wie auch immer. Erst ging es zur Picasso-Ausstellung und dann auf eine O-Saft-Schorle ins 37° an der Uferpromede. Blümchensonnenschirme ahoi.

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