Das Leben
Sushikoch, Milan Kundera hat recht, Narzismus in Maßen, Bier statt Prosecco, stinkfaul, Argentinien (“Ich dacht doch gleich, du siehst irgendwie südländisch aus… Araberin, richtig?!” – “Ach komm, is gut…”), mittlerweile echt ganz passables Spanisch, Kleinkindern die Zunge rausstrecken, barbiefrei aufgewachsen, kein Essen nach 19 Uhr (im Idealfall, der nie vorkommt), Supergrass, überzogene Vorstellungen von allem, Schwarzes Loch für saftige Trinkgelder, Langeweile, Feist, schlechter Zuhörer, guter Ohrabkauer, natürlich zu fett, Phoenix, chronisch pleite, Stereophonics, wie gut is das denn?!, Haferlocken mit Milch und Kaba, Jeans und Chucks (war klar), Steak! Ohne Beilage bitte, Minimalexperte für Sakralarchitektur, ästhetisch dumm, muha, Sitcom-Tuesday, Ingwereis, Muse, Freizeitstresser, verliebt in Hamburg, am Blitzer stehen und schallend lachen, riesige Füße, Mando Diao, als Kind konnt ich malen und singen, BBC-Dokus Sonntagmogen auf VOX, Reisedokus jeden anderen Abend auf arte, Endstations Herkules, Tarantino, tragisch unmusikalisch (trotz/wegen Akkordeonunterricht mit 10), nachts am/im See, The Killers, loift!, Shout Out Louds, Lonely-Planet-Backpacker sind voll öde, kann alle Hunde auswendig, Angst vorm Job, aber Hauptsache die Haare sind schön, bei Platzregen ohne Schrim extra langsam laufen, Kung Pow, schiefes Lächeln, eigentlich is Weihnachten nicht sooo doof, GO!, unromantisch und unsensibel, vom Holzklotz verhauen, Mendoza!, Kneipe statt Club, Geigen in Verbindung mit Rock/Indie/Pop sind top, generell nur bei Rot über die Ampel, in Ushuaia ist irgendwas, attraktive Frauen sind per se unsympathisch, Ferweh, muaahhhaaa, Hundemensch, Katzen sind auch okay… sofern sie cool sind, Kings of Leon, Narben am Knie, Biertrinker, Nobody ist der Größte, Regina Spektor, oO, unverwöhntes Einzelkind, ich hasse Chips, entspannen mit Kochsendungen, zu hell draußen, fühl mich von Sonne unter Druck gesetzt, Killers, mit nix zufrieden, Mayonnaise is widerlich (Aioli auch), …
Credits und Pressespiegel
Das meint ER:
So nicht, meine Damen und Herren!
Man kann ja viel über die Gosch sagen: “Muuuahaa” ist das beliebteste Wort und nach o_O das häufigste Symbol im Chat, wo sie eigentlich immer anzutreffen ist. In einem Referat weiß sie nicht immer, über wen sie spricht – im Leben noch seltener. Man könnte hier und jetzt Anekdoten en masse liefern: Vom blinden Triebtätertum bis zum sorgfältig selbst-platzierten Fettnäpfchen. Aber das würde einfach den Rahmen sprengen.
Laut? – Ja, ohne Zweifel und Gegenstimmen.
Neurotisch? – Natürlich. Woody Allen wird schon neidisch!
Technisch unbedarft? – Skinner wäre an ihr verzweifelt…
Schnarchen? – Nach zwei Bier wackelt die Wand, auch nachdem man sie auf den Bauch gedreht hat.
Vom Aktionismus getrieben, auch wenn es keinen Sinn macht? – Auch das.
Bestätigungssüchtig? – Aber natürlich.
Leicht pervers veranlagt in verschiedenen Bereichen? – Müssen wir nicht drüber reden.
Unsensibel? – Die Axt im Walde errötet beim Vergleich.Fazit: Die Sünden der Jugend werden im Brennpunkt der Gosch’schen Persönlichkeit zusammengefasst. Was natürlich auch Qualitäten und nicht nur Quantitäten mit sich bringt – Unbestreitbare! Hervorstechende! Liebenswürdige! Denn trotz aller Fehler ist das Mädel bereit, über sich selbst zu lachen und die Steilvorlagen dazu zu liefern. Und dabei manchmal niedlich, verfressen, überraschend, sensibel (sehr selten, kommt aber vor) und experimentierfreudig.
