Ein kleines Stück Jogja

Über den ehemaligen Sitz des Sultans im Süden Javas ließen sich ganze Romane schreiben – über Tradition, Kunst und Patriotismus. Ich war nur drei Tage dort und maße mir nicht an, Bescheid zu wissen. Ich habe einfach die Augen offen gehalten.

Yogyakarta/Java, Kilometer 860

Mt. Bromo NACH Sonnenaufgang

Der Vulkan im Osten Javas ist das Wahrzeichen Indonesiens. Am frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, schwimmen die rauchenden Kegel in einem Meer aus Wolken. Das zu sehen – einmalig. Man kann aber auch einfach liegen bleiben, später losgehen, und fast in den Krater fallen. Viel lustiger!

Mt. Bromo/Java, Kilometer 430

Südostasien für Anfänger

Bali ist ein ganze guter Einstieg ins Gewusel. Der Ballermann-Bomber fliegt günstig von Australien/Neuseeland dorthin, das Partyvolk tummelt sich im Süden, schön weit weg von den Zivilisations-Hippies, die sich in Ubud in Trance atmen.

Ubud/Bali, Kilometer 70

Lautloser Ausnahmezustand

Drei Tage im Kingsize-Bett. Drei Tage richtig duschen. Drei Tage verwöhnen lassen. Drei Tage Ruhe. Einmal Batterie auftanken, bevor der Trubel losgeht. Willkommen in Südostasien.

Kelapa Retreat/Bali, Kilometer: 0

And one step leads to the other …

Okay, there’s a story behind this. Isn’t there always? This story starts in May 2014 when I went to a bar in Christchurch to meet someone. And now, nine months later, I jumped out off a plane 19,000 ft above the ground. Just because, back then, I met Rob.

Ist das Kunst oder kann das weg?!

Am Strand von Hokitika liegt ein Haufen Teibholz. Keine zwei Meter kann man gehen, ohne sich die Zehen anzuhauen. Irgendjemand sollte das mal aufräumen … oder was draus basteln.

Grün grün grün …

Eigentlich wollte ich gar nicht zur Westküste. Da regnet’s viel, haben sie gesagt. Doch dieser Kerl auf Waiheke meinte, dass man dort Jade-Schmuck selbst machen kann. Schau ich doch mal vorbei, dacht ich mir. Eine Anleitung.

Aotea FM, you rock

Man muss nur die richtigen Leute kennen. Zwei Monate war ich als Nanny bei dem Koordinator von Aotea FM. Jedes Mal, wenn ein Slot frei war, durfte ich ans Mikro. Ein Mitschnitt.

Eine Insel, ein Dorf

“Entweder du hasst es oder du liebst es. Du wirst es wissen, wenn du Great Barrier das erste Mal siehst”, haben sie gesagt. An diesem schwülen Freitagnachmittag im September hab ich mich verliebt.

Vulkan mit Liebeskummer

Mt. Taranaki steht mutterseelenallein im Südwesten der Nordinsel Neuseelands. Das war nicht immer so. Ein gebrochenes Herz hat ihn vor langer Zeit dorthin getrieben. Eine Maori-Mythos.

Weiter weg als Neuseeland

Great Barrier Island liegt am A*** der Welt. Man muss es so ausdrücken. Hier passiert sehr sehr wenig. Ich genieße das meistens. Doch ab und an packt mich die Ungeduld und ich sehne mich nach ein bisschen mehr Action. Aufzeichnungen eines “Europäischen Moments”.

Eine Nacht im Krankenbett

Eigentlich wollte ich nur im Auto auf dem Parkplatz vor dem alten Krankenhaus in Coromandel Town schlafen. Dann meinte Dave ich könne auch drinnen übernachten. Steht eh leer. Eine Reise zurück in die 50er in Bildern.

Sunny and me

Neuseeland bereist man am besten im eigenen Auto, sagt man. Es stimmt, leider. Zwei Wochen war ich im Mietwagen auf der Coromandel-Halbinsel unterwegs. Goldene Zeiten.

Huch, schon 6 Monate vorbei? Eine Zwischenbilanz

Vor einem halben Jahr, am 21. Februar, hat mir ein netter Zollbeamter in Auckland einen Stempel in den Pass gedrückt und gefragt ob ich „German Wanderschuhe“ im Gepäck habe. Selbstverständlich. Ok, auspacken und checken ob Ausländer-Dreck dran klebt. Den will man hier nicht. Kein Dreck. Gut so. Ich durfte einreisen – mit meinen Schuhen.

Sonntags-Umu

Was dem Deutschen sein Sonntagsbraten ist dem Tongaer sein Liu – traditionell zubereitet im Erdofen Umu. Soooo lecker und garantiert frei von Gluten.

Fast Kunst

Tonga könnte so sein, wie es sich die alten Meister erträumt haben: ein Paradies in der Südsee, wild und ursprünglich, wie gemalt in satten Farben. Das ist Kolonial-Kitsch – aber nur fast.

Mädchen, die auf Ampeln starren

Seit dem Erdbeben vor fast vier Jahren sieht Christchurch ziemlich alt aus – eine Stadt, eine Großbaustelle. Und ich als Trümmerfrau mittendrin.

Ein Babysitter für die Kiwis

Die Neuseeländer sind geradezu besessen von Schutzkleidung und Warnschildern. Dabei passiert ihnen in diesem harmlosen Land doch gar nichts. Was soll das?

Wer die Einsamkeit sucht …

Sechs Nächte in den Gipfeln des Nelson Lakes National Parks. Ganz alleine. Eine Probe fürs Gemüt, wenn der Geist zur Ruhe kommen soll und nichts als Flausen im Kopf hat.

4 Wochen Chaos im Kopf

Wann hört Rumreisen auf und wann fängt Leben an? Bei Zwölf-Stunden-Schichten, nachts in Sturm und Regen mit nassen Socken und dem süßen Duft von gärendem Traubensaft in der Nase. Eine Weinlese in Neuseeland.

Was macht eigentlich … Onkel Otto?

Seit fast 60 Jahren ist er für den Hessischen Rundfunk das, was die Mainzelmännchen noch heute für das ZDF sind. Seehund Otto war Maskottchen, Pausenonkel und hatte seine größten Auftritte, als Werbung noch Reklame hieß und den Fernsehabend zum echten Ereignis machte. 

Weiter, immer weiter

Nicht zu wissen, was hinter der nächsten Kurve kommt – das ist Reisen. Plötzlich steht da ein Schaf mitten auf der Schotterpiste, und noch eins, und noch eins. Oder eine Kuh. Vielleicht auch ein Einhorn. In Neuseeland ist alles möglich, zumindest in der Phantasie.

Behindertengerechtes Wandern

Tongariro Alpine Crossing – das klingt nach Spikes an den Schuhsohlen, nach Ötzi, erfrorenen Fußzehen und Überleben dank Trockenfleisch. Ja, klingt so.

Bürokratie: the New Zealand Style

Papierkrams zu erledigen ist viel lustiger mit Strand im Rücken. Deshalb hab ich mich für die Beantragung meiner neuseeländischen Steuernummer (wohl der deutscheste Ausdruck im ganzen Blog seit dem ersten Beitrag 2006) gegen das Finanzamt in Auckland und für den winzigen Post-Shop auf Waiheke Island entschieden.

Ein Lächeln in der Fremde

Mit einem Allerweltsgesicht wie meinem falle ich nirgends wirklich auf. In Südamerika hält man mich für eine Argentinierin, in Odessa für eine echte Ukrainerin, in Israel für “a jewish girl from the US”, in Hebron für eine Palästinenserin, die ihr Kopftuch vergessen hat. Die Liste ist endlos. In Taipei ist das endlich anders …

Weltwundern in der Wüste

Die Reisedepeschen feiern ihren 1. Geburtstag und reisen zu diesem Anlass in „14 Texten um die Welt“. Ich darf auch mitschreiben – über eine kalte Nacht in der jordanischen Wüste mit schlotternden Knien und der Angst im Nacken.

Nordend ohne Namen

Ich habe nie im Nordend gelebt. Hier im Nordosten Frankfurts zu leben, das bedeutet: Termine in bilingualen Kitas wahrnehmen, dienstagmorgens im Glauburgcafé mit der besten Freundin Latte Macchiato trinken und dabei durch die RayBan in die Sonne blinzeln. Wer hier lebt, kennt den Besitzer des Bio-Gemüseladens beim Namen und erkundigt sich nach dem Befinden seiner Frau, während er man die Demeter-Quitten in einer Papiertüte verstaut.

Chamonix für Uncoole

Ok, ich geb’s ja zu: Ich bin keine coole Sau. Ich wär gern eine, aber ich bin nicht eine von diesen Snowboard-Mädels, die locker auf dem Brett off-pist einen Berg runtergleiten und sich unten dann lässig den Schnee aus den strohblonden Haaren schütteln.

Elektrovisa

Ich hab mir so ein Arbeitsvisum irgendwie anders vorgestellt. Eher so wie das deutsche Wort in den Ohren von Fremdsprachlern klingt: formell, bürokratisch und vor allem als Druck-Erzeugnis auf 120g-Papier. Ach was sag ich! Auf handgeschöpftem Büttenpapier, an dessen Rändern die Zellulose fasert!

Ich vergrößere mein Hamsterrad

Ich schau mir die Karriereleiter von außen an und stell fest: Sie ist ein Hamsterrad! Unschön irgendwie. Da muss sich was ändern. Also: kündigen, Koffer packen und zu den Kiwis.